Wissenswertes zum Zika-Virus

Die Symptome einer Zika-Virus-Infektion sind am häufigsten Hautausschlag, Kopf-, Gelenk- und Muskelschmerzen, Bindehautentzündung und Fieber. Die Symptome treten in einem Zeitraum von drei bis 12 Tagen (meist drei bis sieben Tage) nach einem infektiösen Mückenstich auf und halten bis zu einer Woche an. Ein großer Anteil der Infektionen verläuft vermutlich asymptomatisch.

Folgende diagnostische Methoden (Fremdleistungen) stehen zur Verfügung:

Antikörpernachweis im Serum (Antikörper sind gegen Ende der ersten Krankheitswoche nachweisbar) und direkter Erregernachweis im EDTA-Blut, Vollblut oder Urin mittels PCR.

Die PCR aus dem Blut empfiehlt sich in der ersten Woche nach Beginn der Symptomatik.

Im Urin gelingt der Nachweis von Virus-Genom zum Teil bis zu 4 Wochen nach Symptombeginn.

Die Diagnostik bietet in Deutschland das Nationale Referenzzentrum für tropische Infektionskrankheiten, Bernhard-Nocht-Institut für Tropenmedizin in Hamburg an.
Bei der Einsendung diagnostischer Proben von Schwangeren sollte eine Reiseanamnese (Reiseländer, Datum) sowie die Schwangerschaftswoche angegeben werden.

Weitere fachliche Informationen finden Sie auf der Übersichtsseite des Robert-Koch-Instituts zu Zika-Virus-Infektionen.

Aktuelle Meldung des Bundesministeriums für Gesundheit